Anschließend habe ich mich dann von der Sapporo Station dazu entschlossen zum Hostel zu laufen. Ich habe ungefähr eine knappe Stunde gebraucht, da ich mich natürlich auch direkt verlaufen habe.😀 Normal denke ich, braucht man so 30 Minuten zu Fuß. Allerdings laufe ich eh lieber in Städten, wo ich vorher noch nie war. So kann man schon erste Eindrücke sammeln.😀
Ich hatte mich dazu entschlossen, dass International Hostel Khaosan Sapporo zu buchen, da es einerseits sehr günstig ist und andererseits man die Möglichkeit hat in einem Schlafsaal zu übernachten, also direkt neue Leute kennen lernen zu können.
Ich hatte so bis dato nur auf Klassenfahrten übernachtet, aber selbst da kannte man ja schon die Leute mit denen man auf einem Zimmer war. Ich war also sehr gespannt, wem ich so alles begegnen würde.
Da ich mit zwei Brüdern aufgewachsen bin und mir lange mit ihnen ein Zimmer geteilt habe, habe ich auch direkt ein gemischtes Schlafzimmer gebucht, da ich mir dachte nur unter Mädels kriege ich die Krise.
Herausgestellt hat sich, dass während meines Aufenthalts nur Männer im Zimmer waren. hahaha. Ja, vor allem hat es sich jeden Tag gewechselt. Viele sind nur für eine Nacht oder maximal 2 Nächte da gewesen. (Zu mindestens mein Zimmer). Ich hatte ehrlich gesagt auch nicht viel Zeit die kennen zu lernen, da ich meistens erst um 10:00 Uhr wach wurde und erst nach Mitternacht ins Zimmer kam. Da waren alle schon am schlafen und morgens waren alle schon weg. hahahaha
Zurück zum Anfang😀 Im Hostel angekommen, wurden mir einmal die Regeln erklärt, anschließend wurde ich dann zum Zimmer begleitet und mir wurde erklärt, was wie wo.
Jede Etage teilt sich eine Toilette, zwei Duschen und zwei Waschbecken. zusätzlich gibt es das auch noch im Erdgeschoss direkt neben der Rezeption. Man kann auch Zimmer mit privatem Bad buchen, ist preislich natürlich höher dann.
Mich persönlich hat es nicht gestört.
Ein paar Bilder zum Hostel:
Nach dem Beziehen meines Platzes bin ich raus gegangen, um die Umgebung zu erkunden. Vom Sapporo Tower aus bin ich den Odori-Park bis zum Ende entlang gelaufen.
Bis zum 28.09.2014 findet hier ein Herbstfest statt, wo ein Teil (direkt am Sapporo Tower) "Oktoberfest" heißt. Mit deutschem Essen und Bier😀


Dank meiner Orientierung habe ich mich natürlich wieder mal verlaufen, als ich zurück zum Hostel wollte.
Am Ende habe ich dank Handy-Navi und Stadtkarte doch noch den Weg gefunden. lol
Um nicht die halbe Nacht wieder wach zu bleiben, habe ich mich dazu entschlossen, mich in den Gemeinschaftsraum zu setzen und ein wenig japanisch zu üben. Abends wurde ich dann von einem Japaner (ab hier werde ich ihn Kai nennen, Name natürlich erfunden, da ich nicht seinen richtigen Namen einfach preisgeben möchte) angesprochen, der mich auf Deutsch gefragt hat, ob ich französisch sprechen könnte. lol
Wir haben uns angefreundet und uns entschlossen noch raus zu gehen. Er brachte mich in ein Restaurant, wo wir Sashimi gegessen haben und danach waren wir noch in 2 verschiedenen Bars. Es ist schwierig hier eine Bar zu finden, die länger offen hat. Die meisten machen da echt früh zu. Um halb eins waren wir dann wieder im Hostel und haben uns für 10:00 Uhr morgens wieder verabredet.
20.09.2014
Am Morgen sind wir zunächst zum Odori Park gelaufen und haben dort „Jagaibata“ (oder so ähnlich) gegessen. Anschließend sind wir zum Sapporo Tower. Man muss zunächst in die 3. Etage (kostenfrei) (Anm.: In Japan ist die 1. Etage bei uns das Erdgeschoss, ich richte mich hier nach dem Japanischem.). Im 3. Stockwerk gibt es einen „omiyage“ (Souvenir) Shop und die Kasse, um sich ein Ticket für die Aussichtsplattform zu holen. Mir hatte die Höhe aber schon jetzt gereicht, deshalb bin ich auch nicht weiter hoch gefahren.
Nach dem Tower sind wir zum Sapporo Beer Garden und Beer Museum gelaufen. Es sieht zwar nett aus, ist aber nichts was man unbedingt gesehen haben muss. Da Kai die Sehenswürdigkeiten ausgesucht hatte, bin ich einfach mit gelaufen. Mich persönlich interessieren Touristenorte nicht.😄 Ich denke auch es lohnt sich mehr ins Asahi Breweries‘ Hokkaido Brewery zu gehen. Ich glaube da kann man dann auch live sehen wie das Asahi Bier gebraut wird.

Danach sind wir zum Toriton (Kaiten-sushi) gelaufen. Toriton ist eine Sushi-Bar, die mir ein japanischer Freund aus Sapporo (lebt allerdings in Deutschland) empfohlen hat. Es ist sehr lecker und günstig. Kaiten-sushi heißt, dass das Sushi auf einem Laufband serviert wird. Man kann sich welches bestellen oder einfach vom Laufband nehmen.

Bis hierhin haben wir alles zu Fuß gemacht, da aber Kai noch zum Observationshügel wollte sind wir mit der U-Bahn bis Fukuzumi Station gefahren und dann weiter mit dem Bus zum Sapporo Hitsujigaoka Observation Hill. Von da aus hat man echt eine schöne Aussicht auf Sapporo.


Was ich nicht wusste als wir da waren, man hat die Möglichkeit in dem weißen Pavillion für 100Yen eine Karte zu kaufen, wo man seine Wünsche, etc. drauf schreiben kann und anschließend in eine Box an der Statue reinwerfen kann. Man muss sich das Datum unbedingt merken. Nach 5, 10 oder weiß was ich wie lange, kann man dann im Büro dort seinen Namen nennen und das Datum des Einwurfs und man bekommt dann die Karte wieder. Werde ich bei meinem nächsten Besuch unbedingt machen hehe.
Anschließend ging es zurück bis zur Sapporo Station, von wo aus man auch unterirdisch bis Susukino laufen kann, echt cool. Es ist quasi sowas wie eine Einkaufspassage.
Da habe ich auch das erste Arashi Plakat in Japan gesehen. Bis dato hatte ich bis auf die TV Show nichts von den Jungs gesehen. :( Als ich es allerdings zwei Tage später fotografieren wollte war es schon weg😦
In Susukino findet man ein Riesenrad auf einem Gebäude!!!!!
Ich konnte es erst nicht glauben. Also sind wir dahin. Und es steht wirklich auf dem Gebäude. Man muss zunächst in die 7. Etage vie Rolltreppen fahren. Dabei hat jede Etage sein eigenes Spielparadies. In einer gibt es Anime/Manga/Musikladen, eine Etage ist ein Bowling/ Billiardcenter, eine ist so ein typisches japanisches Gaming – Center und die restlichen weiß ich nicht mehr. In der 7. Etage steht dann das Riesenrad. 1 Runde dauert ungefähr 10 Minuten!!! und kostet 600 Yen. Man hat bei Nacht echt eine coole Aussicht und man sieht da auch erst wie groß Sapporo ist.
Nach dem Riesenrad wollte Kai Krabben all you can eat essen (3000 Yen + Tax)

Anschließend waren wir wieder in einer Bar etwas trinken und glücklicherweise haben die da auch das Schalke Spiel live übertragen *yeay*
Auch dieses Mal waren wir erst um 01:00 Uhr nachts im Hostel.
21.09.2014
Da Kai heute schon wieder zurück nach Tôkyô musste, sind wir vormittags/mittags nur noch Lamm in einem Genghis Khan restaurant essen gewesen.
Mir war es auch zu heiß um anschließend noch rum zu laufen, also bin ich zurück zum Hostel und hab mich schlafen gelegt. Um 15:00 Uhr bin ich dann los gelaufen zum Mt. Moiwa. Nach ca. 1h habe ich es dann auch erreicht. Man musste mit dem Aufzug zum 4. Stock hochfahren, dann ein Ticket für die Ropeway & Morisu Cars kaufen. Man hatte auch die Möglichkeit hoch zu laufen oder nur eines der Tickets sich zu holen. Ich hab einfach für Hin und Rück beides geholt. Es lohnt sich damit zu fahren. Ich habe ja Höhenangst und da drinnen wird einem erst richtig mulmig, aber die Aussicht und auch der Blick nach unten einmalig. Einmal die Aussicht von den Fahrzeugen aus:

Aussicht von der Plattform aus:


Oben auf der Aussichtsplattform können Paare ein Schloss an so eine Statue dranmachen können:

Es gab aber auch einen Stand in Herzform, wo man dann Fotos machen lassen konnte.
Zurück habe ich mich dann allerdings für den Fußweg entschieden.

der nicht wirklich wie ein Fußweg aussah.

Neben dem eigentlich Weg gab es aber auch noch einen schöneren Weg in Schlängelform, für Kinderwagen, Fahrrad etc.

Während viele nur den ersten Abschnitt runter liefen und den Rest dann mit der Ropeway runter fuhren, hatte ich mich dazu etnschlossen auch den Rest des Berges runter zu laufen.
Kann ja nicht schwer sein, einfach gerade aus runter und gut ist.
Jepp, oder auch nicht. - Natürlich hatte ich mich mehr oder weniger verlaufen.
Ich weiß nicht wo ich falsch abgebogen war, allerdings gabs auf einmal keinen Weg mehr. Also habe ich mich umgedreht und wollte wieder hoch laufen, als ein japanischer Junge (20 Jahre alt) mir entgegen kam. Ich hab ihn dann gefragt, ob er auf dem Weg nach unten ist und er mir eventuell den Weg zeigen könnte. So freundlich er war, tat er das auch, und erklärte mir nebenbei, dass wenn es mal regnet der Weg halt so zur Matsche wird und dann nicht mehr als Weg erkennbar ist. War ich also doch richtig. hahaha.
Nach einer Weile sah der Weg dann auch wieder nach einem Weg aus und es kamen uns sogar ein paar Jogger entgegen.😀
Ich fühlte mich nicht mehr verloren hahaha


und wir haben's geschafft.
Er hat mich dann bis zum Hostel begleitet und ich hab ihn dann auf ein Essen für Morgen eingeladen, als Dankeschön für seine Hilfe.
22.09.2014
Mein letzter Tag in Sapporo und ich wollte unbedingt noch ein Dorf sehen, also hatte ich auf die Karte geguckt und mir einfach randomly eins ausgesucht. Bin dann mit dem Zug nach Asari gefahren. Ich glaube es ist eine Station vor Otaru. Otaru ist wohl für den Strand sehr bekannt. Ich hab mich allerdings in Asari ein wenig umgesehen und bin dann zurück ins Hostel.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen